Allgemeine konservative Orthopädie

Oberstes Ziel unseres Handelns ist: schnelle und schonende Wiederherstellung Ihrer Mobilität! Dazu bedienen wir uns bewährter Verfahren aus der allgemeinen und klassisch konservativen Orthopädie

Chirotherapie

In der Chirotherapie werden Störungen des Bewegungsapparates, speziell der Wirbelsäule, nur per Hand diagnostiziert und behandelt („manuelle Therapie“). Grundidee der Chirotherapie ist, dass fast alle körperlichen Beschwerden auf Blockaden oder Fehlstellungen der Gelenke beruhen. Chirotherapeuten sind ausschließlich Ärzte, die durch Weiterbildung und Prüfung diese anerkannte ärztliche Zusatzbezeichnung erworben haben. Die Berufsbezeichnung ist gesetzlich geschützt, die Ausbildung standardisiert und einheitlich.

Durch chirotherapeutische Manipulationen werden Blockaden an Wirbelsäule und Gelenken gelöst, die zu Bewegungseinschränkungen und muskulären Verspannungen führen und dadurch Schmerzen verursachen.

In blockierten Abschnitten der Wirbelsäule werden oft Nervenwurzeln gereizt. Dadurch entstehen Fehlinformationen, die im Gehirn und Rückenmark Schmerzen und Schutzreflexe auslösen. So können Blockaden für Beschwerden verantwortlich sein, die zum Teil weit entfernt von der Wirbelsäule auftreten.

Blockaden der Halswirbelsäule können z.B. Herzprobleme, Hör- und Sehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel etc. verursachen.

Blockaden der Brustwirbelsäule können sein: Atmungsprobleme, Bauchschmerzen, Herzbeschwerden, Magen-Darm-Probleme, Schulterschmerzen etc.

Hüftprobleme, unklare Unterleibsschmerzen, Knieprobleme u.ä. können z.B. durch Blockaden der Lendenwirbelsäule und des Übergangs von Kreuzbein und Darmbein verursacht sein.

Es zeigt sich immer wieder, dass durch eine enge Zusammenarbeit von Orthopäden und Neurologen, wie am MVZ „OrthoVital“ praktiziert, eine schnelle und nachhaltige Lösung der Problemlösung erreicht werden kann.

Hyaluronsäurebehandlung

Das zähflüssige Hyaluron, Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und auch im Gelenkknorpel zu finden, ist das „Schmiermittel“ für die Bewegungen eines Gelenks. Die Gelenkschmiere befindet sich im Spalt zwischen den Knorpeln. Therapeutische Hyaluronsäure, die direkt in den Gelenkspalt eingespritzt wird, ergänzt und ersetzt die natürliche Gelenkschmiere. Dadurch kann z.B. bei arthrotisch geschädigten Gelenken eine Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit erreicht werden.

Besonders für eine Behandlung mit Hyaluronsäure geeignete Gelenke sind: Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Daumensattelgelenk, Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Zehengelenke, Facettengelenke der Wirbelsäule.

Im MVZ „OrthoVital“ besteht eine Hyaluronsäurebehandlung aus 5 Injektionen im Abstand von jeweils einer Woche.

Injektionstherapie

Die Injektionstherapie ist Teil einer Arthrosetherapie. Ziel ist es, durch lokale Injektion von schulmedizinischen oder auch naturheilkundlichen / homöopathischen Medikamenten eine Minderung der Beschwerden zu erreichen. Welche Medikamente zum Einsatz kommen, ist abhängig von Ihren individuellen Beschwerden und auch Ihren Vorzügen, die wir selbstverständlich berücksichtigen.

Die Injektionstherapie kann praktisch an allen Gelenken eingesetzt werden, findet aber besonders häufig Anwendung an Schulter, Knie, Hüfte und Wirbelsäule. Die Anzahl der Injektionen hängt von der individuellen Beschwerdesituation ab.

Kinesiologisches Tapen

Das kinesiologische Tapen wurde in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt. Die Idee: Körpereigene Heilungsprozesse sollen durch ein spezielles Tape bzw. durch entsprechende Anlagetechniken angeregt und unterstützt werden, die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur soll aber gleichzeitig uneingeschränkt sein.

Seit der Olympiade in Athen 2004 vertrauen immer mehr Leistungssportler auf die Methode. Dadurch sind auch viele Medizinern und Therapeuten auf diese fernöstliche Therapieform aufmerksam geworden.

Das Kinesiologische Tape (K-Tape) erzeugt eine kontinuierliche Druck- und Zugbelastung auf die oberflächlichen und tiefer liegenden Muskeln. Dadurch das straffe Anlegen des K-Tapes stehen die behandleten Muskelpartien unter einer erhöhten Anspannung, Durchblutung und Lymphabfluss sind gesteigert, der Heilungsprozess wird beschleunigt.

Das K-Tape ist wie eine zweite Haut und besteht aus Baumwolle. In seiner Elastizität ist das Tape dem menschlichen Muskel und der Haut ähnlich, was sich in einem hohen Tragekomfort widerspiegelt. Das Material ist luft- und wasserdurchlässig, es trocknet schnell und kann auch beim Duschen oder Baden getragen werden.

Das Kinesiologische Taping ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, deren Wirkung nach etwa 3-5 Tagen einsetzt. Besonders bewährt hat es sich u.a. bei Muskelverspannungen und -verletzungen, Golfer- und Tennisarm, Arthrose und Verstauchungen, aber auch bei Kopfschmerzen und Migräne sowie Menstruationsbeschwerden.

Das Kinesiologische Tapen stellt eine Individuelle Gesundheitsleistung dar. Die Kosten für die Therapie werden von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Stosswellentherapie

Die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) ist eine Therapie mit energiereichen kurzen Schallwellen (Stosswellen). Sie wird in der Orthopädie seit etwa 20 Jahren eingesetzt, als man erkannte, dass Stosswellen die Knochenbildung anregen können und schlecht heilende Knochenbrüche dadurch schneller zusammenwachsen.

Heute wird die ESWT bei vielen orthopädischen Krankheitsbildern eingesetzt, vor allem bei chronischen Schmerzzuständen und auch zur Behandlung von Weichteilbeschwerden. In vielen Fällen ist die Stosswellentherapie eine schonende Alternative zur Operation.

In MVZ „OrthoVital“ setzten wir die Stosswellentherapie u.a. ein bei:

  • Achillessehnenschmerzen
  • Fersensporn
  • Golfer- /Tennisellbogen
  • "Kalkschulter"
  • Läuferknie
  • Sehnenansatzbeschwerden
  • Triggerpunktbehandlung bei schmerzhaften Muskelverhärtungen


TENS

Zur Behandlung chronischer Schmerzen und zur Muskelstimulation vertrauen wir im MVZ „OrthoVital“ u. a. auf die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS).

TENS ist ein naturheilkundliches Verfahren aus der Elektromedizin, bei dem Hautareale über Oberflächenelektroden elektrisch gereizt werden. Durch diese Stimulation kann eine Hemmung der Schmerzwahrnehmung und die Bildung von körpereigenen Endorphinen, die zur Schmerzlinderung beitragen, erreicht werden.

Frequenz, Impulsbreite und Stromstärke sowie verschiedene Stimulationsmuster (amplituden- oder frequenzmodulierte, kontinuierliche Stimulation) bestimmen die Wirkweise und die daraus resultierende Schmerzlinderung. Die größten Therapierfolge zeigen sich nach unseren Erfahrungen bei akuten und subakuten Schmerzen. Teilweise können durch die Therapie mit TENS Schmerzmittel reduziert oder sogar ganz abgesetzt werden.

Bei chronischen Schmerzen lässt die Wirksamkeit einer TENS-Therapie auf Dauer oft nach. Auch sind die Therapieergebnisse von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Deshalb werden die elektrischen Reizparameter und die optimalen Positionen für die Klebeelektroden bei jedem Patienten individuell getestet. Wir nehmen uns die Zeit dafür!

Nach gründlicher Erprobung und Einweisung in unseren Praxisräumen können Sie eine Behandlung mit einem mobilen TENS-Gerät dann zu Hause selbst fortsetzen.

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